EnBAG erreicht wichtigen Meilenstein für Rosswald-Solar

14.09.2026
Die EnBAG AG hat für das Projekt Rosswald-Solar die kantonale Baubewilligung erhal-ten. Der Entscheid markiert einen wichtigen Meilenstein für die geplante alpine Photo-voltaikanlage auf dem Rosswald. Nun werden die mit der Bewilligung verbundenen Auflagen und Bedingungen vertieft geprüft, während das Plangenehmigungsverfahren beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) weitergeführt wird.

Das ist eine Medienmitteilung von EnBAG – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder. 

 

Auflagen und Auswirkungen werden vertieft geprüft

Die erteilte Baubewilligung stellt einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung des Projekts Rosswald-Solar dar. Dem Entscheid gingen umfangreiche technische, ökologische und raumplanerische Prüfungen voraus. 

Die Bewilligung umfasst eine Vielzahl von Auflagen und Bedingungen. In einem nächsten Schritt wird EnBAG diese vertieft analysieren und insbesondere deren Auswirkungen auf Wirtschaftlichkeit und Partnerschaften beurteilen.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die nächsten Projektphasen und die weiteren Projektentscheide.

Rechtskräftige Gesamtbewilligung steht noch aus

Mit der kantonalen Baubewilligung ist das Bewilligungsverfahren noch nicht abgeschlossen.

Parallel dazu läuft das Plangenehmigungsverfahren für den Netzanschluss beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) weiter. Erst wenn auch ein positiver Entscheid des ESTI vorliegt, sind die Voraussetzungen für eine rechtskräftige Gesamtbewilligung erfüllt.

Breite Zusammenarbeit als Grundlage

Die geplante Anlage befindet sich in einem bestehenden Skigebiet mit vorhandenem Netzanschluss. Die Entwicklung von Rosswald-Solar erfolgte von Beginn an in Zusammenarbeit mit Fachplanern, Umweltorganisationen, der Bodeneigentümerschaft sowie weiteren Anspruchsgruppen. Dabei wurden verschiedene Aspekte des Natur- und Landschaftsschutzes frühzeitig geprüft und in die Projektentwicklung integriert. Das Projekt tangiert weder Moore, Moorlandschaften noch Biotope von nationaler Bedeutung. Zudem liegt der Projektperimeter der PV-Anlage ausserhalb von Landschaftsschutzgebieten, Wildruhezonen und Wildtierschutzgebieten.

Der frühzeitige Dialog mit den beteiligten Stellen und Interessengruppen war ein zentraler Bestandteil des bisherigen Projektverlaufs. Er hat dazu beigetragen, offene Fragen aufzunehmen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Dass gegen das Projekt keine Einsprachen eingegangen sind, wertet EnBAG als Zeichen für die konstruktive Zusammenarbeit während des bisherigen Verfahrens. (EnBAG)