Das ist eine Medienmitteilung von Geothermie-Schweiz – die darin publizierten Inhalte geben nicht notwendigerweise die Meinung des VSE wieder.
Der Kick-off des Projekts SUFRAGE fand in den Räumlichkeiten der Stadtwerke von Genf (SIG) statt. Alle gemeinsam an einem Tisch, vor Ort oder virtuell zugeschaltet: die beiden federführenden Projektleiter Auvergne-Rhône-Alpes Énergie Environnement (AURA-EE) und Geothermie-Schweiz; auf französischer Seite Pôle énergie Bourgogne-Franche-Comté und Syane; auf Schweizer Seite Hydro-Géo Environnement und GEOTEST; verschiedene finanzielle Unterstützerdes Projekts, darunter die SIG und der Kanton Genf; sowie die Vertreterinnen des gemeinsamen Interreg-Sekretariats.
SUFRAGE will die französisch-schweizerische Zusammenarbeit im Bereich Geothermie stärken, um die Entwicklung der Branche im Grenzraum zu beschleunigen. Das Projekt ist Teil des Programms Interreg Frankreich-Schweiz und trägt zu dessen Ziel der Klimaneutralität und der ökologischen Wende bei.
Warum zusammenarbeiten? Weil die beiden Länder nicht am gleichen Punkt stehen. Die Schweiz verfügt über ausgewiesene Erfahrung im Bohren von Erdwärmesonden. Frankreich hat mehr Erfahrung mit Grundwassergeothermie und Tiefengeothermie. Statt getrennt voranzuschreiten, organisiert SUFRAGE den Austausch von Wissen, Methoden, Best Practiceund Werkzeugen, um die beiden Ökosysteme einander näherzubringen.
Dafür gliedert sich das Projekt in vier Handlungsfelder.
Das Projekt steuern und bekannt machen: Koordination des Konsortiums sowie visuelle und digitale Kommunikation.
Das geothermische Potenzial des Untergrunds besser kennen: 2D- und 3D-Kartierung des Untergrunds im französischen Genevois, Aktualisierung des geologischen und hydrogeologischen Modells des französisch-schweizerischen Genfer Beckens sowie Erstellung von Potenzialkatastern für die Grundwasservorkommen auf französischer Seite, angelehnt an die in der Schweiz entwickelten Methoden. (Geothermie-Schweiz)